
Für viele Unternehmen in den österreichischen Grenzregionen kann ein Kunde in Bayern näher sein als einer im eigenen Land. GLS Austria hat darauf reagiert und bietet seit dem 1. Juli 2026 eine spezielle Versandlösung an, die direkte Verkehre nach Deutschland ermöglicht. Durch diese Lösung wird die Zustellung flächendeckend binnen 24 Stunden zum Inlandstarif realisiert.
Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Österreich und Bayern sind traditionell stark. Im Jahr 2025 exportierten österreichische Unternehmen Waren im Wert von rund 19 Milliarden Euro nach Bayern, was eine Steigerung von 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr darstellt. Bayern bleibt somit der größte Markt für österreichische Exportgüter.
GLS Austria nutzt direkte Verbindungen zwischen österreichischen und deutschen Standorten, um Sendungen effizient in das deutsche Netzwerk einzuspeisen. Diese werden wie Inlandspakete behandelt, was die Anzahl der notwendigen Sortier- und Umschlagsschritte reduziert. Dies ermöglicht eine schnelle und zuverlässige Zustellung innerhalb von 24 Stunden.
Zu den wichtigen direkten Relationen gehören Strecken wie Ansfelden – Passau, Anthering – Erding, Rankweil – Wangen und Zirl – Erding. Durch diesen Ansatz werden nicht nur die Transportwege verkürzt, sondern auch das Risiko von Fehlleitungen minimiert.
GLS Austria und GLS Germany arbeiten auch im Bereich Marktzugang eng zusammen. Teams aus Vorarlberg, Tirol und Salzburg koordinieren sich mit den süddeutschen Teams, um ausgewählte Kunden gemeinsam zu betreuen. Besonders E-Commerce- und Marketplace-Händler mit einem hohen Sendungsaufkommen nach Deutschland profitieren von der neuen Lösung.
„Die Abholung und die Ladeeinheiten werden exakt an die tatsächlichen Abläufe beim Kunden angepasst. Besonders für Händler sind kurze Laufzeiten und verlässliche Scan-Zeitpunkte entscheidend.“
Eberhard Thiele, Director Sales & Customs bei GLS Austria
