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Mercedes-Benz Trucks zeigt starke Lösungen für die Forst- und Holzwirtschaft in Klagenfurt

Vom hochgeländegängigen Unimog über den robusten Arocs bis zum batterieelektrischen eActros 600: Mercedes-Benz Trucks präsentiert auf der Internationalen Holzmesse in Klagenfurt ein breites Spektrum an Fahrzeuglösungen für die Forst- und Holzwirtschaft. Im Mittelpunkt stehen dabei Vielseitigkeit, Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und zunehmend auch die Elektrifizierung des Straßentransports.

Die Internationale Holzmesse gemeinsam mit der HOLZ&BAU zählt zu den bedeutenden Branchentreffpunkten für Forstwirtschaft, Holzverarbeitung und Holztransport. Mehr als 500 Fachaussteller aus 20 Nationen geben in Klagenfurt einen umfassenden Überblick über die gesamte Wertschöpfungskette – passend zum Messemotto „vom Wald bis zum Massivholz“.

Genau entlang dieser Kette positioniert sich Mercedes-Benz Trucks mit unterschiedlichen Fahrzeugkonzepten. Denn die Anforderungen könnten kaum vielfältiger sein: Während im Wald hohe Geländegängigkeit, Traktion und Wendigkeit gefragt sind, stehen beim Transport auf der Straße Reichweite, Effizienz, Sicherheit und Fahrerkomfort im Vordergrund.

Mercedes-Benz Trucks deckt diese unterschiedlichen Einsatzbereiche mit mehreren Baureihen ab. Der Unimog übernimmt als vielseitiger Geräteträger Aufgaben direkt im Wald und darüber hinaus, der Arocs ist für schwere Forst- und Transporteinsätze konzipiert, während Actros und eActros ihre Stärken vor allem auf befestigten Straßen und im überregionalen Holztransport ausspielen.

Unimog U 530: Vielseitiger Geräteträger für den Wald

Ein Schwerpunkt des Messeauftritts ist der Unimog U 530 in Agrar-Ausführung. Das in Klagenfurt gezeigte Fahrzeug ist mit Seilwinde und Holzrückegerät ausgestattet und demonstriert damit beispielhaft, wie vielseitig der Geräteträger in der Forstwirtschaft eingesetzt werden kann.

Gerade im Wald kommt es nicht allein auf Motorleistung an. Enge Wege, starke Steigungen, schwierige Bodenverhältnisse und begrenzte Platzverhältnisse stellen besondere Anforderungen an das Fahrzeug. Der Unimog bringt dafür eine Kombination aus kompakten Abmessungen, hoher Bodenfreiheit und ausgeprägter Geländefähigkeit mit.

Der sehr kurze vordere Überhang verbessert nicht nur die Übersicht für den Fahrer, sondern ermöglicht in Verbindung mit einem günstigen Böschungswinkel auch das Befahren anspruchsvoller Passagen. Die hohe Geländetauglichkeit zählt seit Jahrzehnten zu den wesentlichen Merkmalen des Unimog-Konzepts.

Die verfügbaren Leistungsvarianten reichen von 190 PS (140 kW) bis 354 PS (260 kW). Entscheidend für viele Anwender ist jedoch weniger die reine Motorleistung als vielmehr die Möglichkeit, unterschiedlichste Geräte und Aufbauten mit demselben Fahrzeug zu kombinieren.

Ganzjahreseinsatz als wirtschaftlicher Faktor

Gerade für Unternehmen aus der Forst- und Landwirtschaft ist die möglichst ganzjährige Auslastung eines Fahrzeugs ein entscheidender wirtschaftlicher Faktor. Hier spielt der Unimog seine Rolle als Geräteträger aus.

Eine Vielzahl von Anbau- und Anschlussmöglichkeiten ermöglicht den schnellen Wechsel unterschiedlicher Arbeitsgeräte. Damit lässt sich ein Fahrzeug je nach Saison und Auftrag für völlig verschiedene Tätigkeiten einsetzen. Neben klassischen Forstarbeiten kommen beispielsweise Aufgaben in der Landwirtschaft, Bauwirtschaft oder im kommunalen Bereich infrage.

Auch als leistungsfähiges Zugfahrzeug für Transportaufgaben oder in Kombination mit einem Kranaufbau für Hebearbeiten kann der Unimog eingesetzt werden. Dadurch lässt sich die Investition auf deutlich mehr Betriebsstunden und Einsatzbereiche verteilen als bei einem hochspezialisierten Fahrzeug, das nur für eine einzelne Tätigkeit ausgelegt ist.

Unterstützt wird diese Vielseitigkeit durch das Bedienkonzept UNI-TOUCH®. Es soll insbesondere die Integration und Steuerung verschiedener Geräte erleichtern. Wiederkehrende Arbeitsabläufe lassen sich über das Bedienelement vorprogrammieren, wodurch die Bedienung für die Besatzung vereinfacht und Arbeitsprozesse effizienter gestaltet werden können.

Vom Forstbetrieb bis zum Katastrophenschutz

Die Vielseitigkeit des Unimog endet allerdings nicht bei Forst- und Landwirtschaft. Gerade im kommunalen Ganzjahreseinsatz lässt sich das Fahrzeug für unterschiedlichste Aufgaben konfigurieren.

Dabei soll auch der Komfort nicht zu kurz kommen. Die Kabine bietet einen auf längere Arbeitseinsätze ausgelegten Arbeitsplatz und wird durch Fahrerassistenzsysteme ergänzt. Gleichzeitig ist der Unimog nicht ausschließlich für kurze Strecken oder Arbeiten abseits befestigter Straßen konzipiert. Mit einer Reisegeschwindigkeit von bis zu 89 km/h sind auch längere Überstellungsfahrten und Autobahnetappen möglich.

Eine weitere Rolle übernimmt der Unimog im Feuerwehr- und Katastrophenschutzeinsatz. Seine hohe Geländegängigkeit, die mögliche feuerwehrspezifische Ausstattung, eine hohe Wattiefe und die Wendigkeit machen ihn unter anderem für die Waldbrandbekämpfung interessant. Ebenso kann das Fahrzeug bei Bergungsarbeiten, Hochwassereinsätzen und im Katastrophenschutz eingesetzt werden.

Damit zeigt sich gerade auf einer Messe für die Forst- und Holzwirtschaft die große Bandbreite des Fahrzeugkonzepts: Vom Holzrücken über Transport- und Kranarbeiten bis zum Waldbrandeinsatz reicht das mögliche Einsatzspektrum.

Arocs: Wenn es im Wald schwer wird

Für besonders anspruchsvolle Transporteinsätze ergänzt der Mercedes-Benz Arocs das ausgestellte Portfolio. Er richtet sich an Anwendungen, bei denen hohe Nutzlasten mit schwierigen Fahrbedingungen zusammentreffen.

Auf Waldwegen, in steilem Gelände und auf engen Forststraßen sind vor allem Traktion, Bodenfreiheit und Wendigkeit entscheidend. Entsprechend stehen für den Arocs unterschiedliche Achskonfigurationen mit zwei, drei oder vier Achsen zur Verfügung. Allradantrieb ist in sämtlichen Achsvarianten möglich.

Für spezielle Einsatzprofile kann beispielsweise eine 6x6-Konfiguration mit einer gelenkten Nachlaufachse kombiniert werden. Gerade bei langen Fahrzeugen auf engen Forststraßen kann die zusätzliche Lenkbarkeit einen wesentlichen Vorteil bei der Manövrierfähigkeit bringen.

Das Leistungsspektrum reicht von 240 PS (175 kW) bis zu 630 PS (460 kW). Damit lässt sich der Arocs auf sehr unterschiedliche Anforderungen abstimmen – vom vergleichsweise leichten Einsatz bis zu schweren Transportaufgaben.

Bei Fahrten mit hoher Last auf Gefällestrecken spielt zudem der leistungsfähige Retarder eine wichtige Rolle. Er unterstützt den Fahrer bei der Geschwindigkeitskontrolle und entlastet die Betriebsbremsen – ein Aspekt, der insbesondere bei schweren Holztransporten auf langen oder steilen Gefällestrecken von Bedeutung ist.

Robuste Basis für spezialisierte Forstaufbauten

In der Forstwirtschaft ist das Fahrgestell häufig nur die Basis für hochspezialisierte Lösungen. Dementsprechend ist der Arocs darauf ausgelegt, Aufbauherstellern möglichst gute Voraussetzungen für unterschiedliche Konfigurationen zu bieten.

Je nach Einsatzgebiet lässt sich das Fahrzeug beispielsweise mit Rungenaufbau, Ladekran, Holzseilkran oder weiteren Spezialaufbauten ausstatten. Damit kann der Arocs sowohl für die Holzbringung aus schwierigem Gelände als auch für nachgelagerte Transportaufgaben konfiguriert werden.

Gleichzeitig rückt Mercedes-Benz Trucks auch beim schweren Arbeitseinsatz den Fahrerarbeitsplatz stärker in den Mittelpunkt. Das Multimedia Cockpit Interactive 2 soll eine moderne Bedienumgebung bieten und wichtige Fahrzeugfunktionen übersichtlich zusammenführen.

Actros und eActros übernehmen auf der Straße

Sobald das Holz den Wald verlassen hat, verändern sich die Anforderungen an das Fahrzeug. Im regionalen und überregionalen Straßentransport rücken Effizienz, Reichweite, Fahrerkomfort und Sicherheit in den Vordergrund.

Hier setzt Mercedes-Benz Trucks auf Actros und eActros. Während der klassische Actros weiterhin mit Dieselantrieb für unterschiedlichste Transportaufgaben zur Verfügung steht, eröffnet der batterieelektrische eActros neue Möglichkeiten für einen lokal CO₂-emissionsfreien Straßengüterverkehr.

Beiden Konzepten gemeinsam sind umfangreiche Sicherheitssysteme sowie eine fahrerorientierte Kabinengestaltung. Gerade im Holztransport mit hohen Gesamtgewichten und langen täglichen Fahrleistungen spielt neben der Wirtschaftlichkeit auch die Entlastung des Fahrpersonals eine wichtige Rolle.

Zwei eActros 600 für RZ-Pellets

Wie batterieelektrische Lkw bereits heute in der Holzbranche eingesetzt werden können, zeigt Mercedes-Benz Trucks in Klagenfurt anhand zweier eActros 600. Am Messestand werden sowohl eine Sattelzugmaschine als auch ein eActros-Fahrgestell präsentiert.

Beide Fahrzeuge wurden kürzlich an RZ-Pellets in Kärnten ausgeliefert. Die eActros 600 Sattelzugmaschine kommt beispielsweise in Kombination mit einem Schubbodenauflieger zum Einsatz.

Damit wird die Elektromobilität im schweren Straßengüterverkehr auf der Messe nicht nur als Zukunftstechnologie präsentiert, sondern anhand konkreter Kundenfahrzeuge aus der Branche gezeigt.

Technische Basis des eActros 600 ist das Antriebskonzept mit elektrischer Achse. Hinzu kommt die eingesetzte Lithium-Eisenphosphat-Batterietechnologie, kurz LFP. Die installierten Batterien verfügen über eine Nennkapazität von insgesamt 621 kWh.

Die elektrische Antriebsachse erreicht eine Spitzenleistung von 600 kW und stellt damit auch für anspruchsvolle Transportaufgaben entsprechende Leistungsreserven bereit.

Bis zu 500 Kilometer ohne Zwischenladen

Ein entscheidendes Kriterium für die Praxistauglichkeit batterieelektrischer Fernverkehrs-Lkw bleibt die Reichweite. Mercedes-Benz Trucks gibt für den eActros 600 eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern ohne Zwischenladen an.

Abhängig von Einsatzbedingungen, Beladung, Streckenprofil, Fahrweise und Witterung kann die tatsächliche Reichweite naturgemäß variieren. Nach Angaben des Herstellers berichten Kunden jedoch auch von Einsätzen, bei denen die Marke von 500 Kilometern übertroffen wird.

Für die Holz- und Forstwirtschaft ist diese Entwicklung besonders interessant. Ein erheblicher Teil der Wertschöpfung findet zwar im Gelände statt, der Weitertransport von Rundholz, Hackschnitzeln, Pellets oder fertigen Holzprodukten erfolgt anschließend jedoch auf der Straße. Genau dort können batterieelektrische schwere Lkw zunehmend einen Teil der Transportaufgaben übernehmen.

Actros Style Edition Heritage Motion als Messe-Highlight

Neben den auf den Arbeitseinsatz fokussierten Fahrzeugen bringt Mercedes-Benz Trucks auch ein optisches Highlight nach Klagenfurt: die Actros Style Edition Heritage Motion.

Das Sondermodell verbindet klassische Gestaltungselemente aus der Mercedes-Benz Lkw-Historie mit einer modernen Formensprache. Historische Designelemente wie konvexe Seitenteile werden neu interpretiert und in das aktuelle Erscheinungsbild des Actros integriert.

Eine vollflächige Lackierung der Kunststoffteile rundet den Auftritt ab. Damit setzt die Style Edition bewusst einen Gegenpol zu den vor allem funktional geprägten Forstfahrzeugen auf dem Messestand und richtet den Blick auch auf die emotionale Seite des Fernverkehrs-Lkw.

Vom Wald bis zum fertigen Produkt

Der Messeauftritt von Mercedes-Benz Trucks greift damit das Grundkonzept der Internationalen Holzmesse auf. Entlang der Prozesskette vom Wald bis zum fertigen Holzprodukt ändern sich die Anforderungen an die eingesetzten Nutzfahrzeuge erheblich.

Direkt im Forst sind extreme Geländegängigkeit und die Möglichkeit zum Einsatz verschiedener Arbeitsgeräte gefragt. Hier positioniert sich der Unimog als vielseitiger Geräteträger. Werden schwere Lasten auf schwierigen Waldwegen bewegt, kommt der Arocs mit Allradantrieb, verschiedenen Achskonfigurationen und spezialisierten Aufbauten ins Spiel.

Auf der Straße übernehmen schließlich Actros und eActros. Mit dem eActros 600 zeigt Mercedes-Benz Trucks dabei, dass batterieelektrische Antriebe zunehmend auch für schwere Transportaufgaben innerhalb der Holzbranche eine Option darstellen.

Die eigentliche Stärke des Portfolios liegt somit weniger in einem einzelnen Fahrzeug als in der Möglichkeit, unterschiedliche Transport- und Arbeitsaufgaben mit spezialisierten Baureihen abzudecken.

Handels- und Servicenetz als Teil des Gesamtpakets

Neben dem Fahrzeug selbst spielt bei Nutzfahrzeugen die Betreuung über den gesamten Lebenszyklus eine entscheidende Rolle. Ausfallzeiten können gerade bei saisonabhängigen Forstbetrieben oder eng getakteten Transportaufträgen erhebliche wirtschaftliche Folgen haben.

Mercedes-Benz Trucks verfügt in Österreich über ein flächendeckendes Handels- und Servicenetz. Ergänzt wird dieses durch spezialisierte Aufbaupartner, die Fahrzeuge entsprechend der individuellen Anforderungen konfigurieren können.

Unternehmen aus Forstwirtschaft und Transportgewerbe können dabei sowohl auf die Kompetenz von Mercedes-Benz Trucks als auch im Bereich des Unimog auf Mercedes-Benz Special Trucks zurückgreifen.

Daimler Truck Austria mit mehr als 60 Beschäftigten

Verantwortlich für die Aktivitäten der Marken in Österreich ist die Daimler Truck Austria GmbH mit Sitz in Eugendorf. Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Daimler Truck AG und fungiert als Generalimporteur für Mercedes-Benz Trucks, Unimog und FUSO.

Mehr als 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter koordinieren die Vertriebs-, Marketing-, Service- und Presseaktivitäten in Österreich. Der Vertrieb erfolgt über das autorisierte Händlernetz und die von den Partnern betriebenen Standorte, während Service- und Reparaturarbeiten von autorisierten Werkstätten durchgeführt werden.

Im Jahr 2025 wurden in Österreich insgesamt 1.102 Mercedes-Benz Trucks und FUSO Trucks zugelassen.

Mit dem Auftritt auf der Internationalen Holzmesse in Klagenfurt unterstreicht Mercedes-Benz Trucks schließlich, wie unterschiedlich moderne Nutzfahrzeuglösungen innerhalb einer einzigen Branche aussehen können: vom hochgeländegängigen Geräteträger über den schweren Allrad-Lkw bis zum batterieelektrischen Fernverkehrsfahrzeug. Damit reicht das Angebot tatsächlich vom ersten Arbeitsschritt im Wald bis zum Transport des fertigen Holzprodukts.

18.08.2026

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