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Neuer Ford Elektro-Transporter für den urbanen Einsatz

Ford Pro erweitert seine Transit-Familie um ein fünftes Modell. Der neue Transit City ist ab sofort bestellbar und richtet sich vor allem an Gewerbekunden im urbanen Verteilerverkehr. Der kompakte Elektro-Transporter bietet bis zu 1.275 Kilogramm Nutzlast, bis zu acht Kubikmeter Ladevolumen und kommt erstmals auch als Fahrgestell für individuelle Aufbauten auf den Markt. Die Nettopreise starten bei 34.700 Euro.

Mit dem neuen Transit City baut Ford Pro sein Angebot an elektrisch angetriebenen Nutzfahrzeugen weiter aus. Das jüngste Mitglied der Transit-Familie wurde speziell für Einsätze in Städten und Ballungsräumen konzipiert. Zu den anvisierten Einsatzgebieten zählen unter anderem Lieferdienste, Handwerksbetriebe, Bäckereien und andere Gewerbekunden mit überwiegend regionalen Fahrprofilen.

Der elektrische Antrieb leistet 110 kW (150 PS). Als Energiespeicher kommt eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP) mit 56 kWh nutzbarer Kapazität zum Einsatz. Ford gibt für den Transit City eine Reichweite von bis zu 254 Kilometern an. Im Stadtzyklus sollen aufgrund des hohen Rekuperationsanteils bis zu 381 Kilometer möglich sein.

An einer entsprechenden DC-Schnellladestation lässt sich die Batterie laut Hersteller in rund 33 Minuten von zehn auf 80 Prozent laden.

Bis zu acht Kubikmeter Laderaum

Trotz seiner kompakten Ausrichtung soll der Transit City auch bei den klassischen Transporter-Disziplinen überzeugen. Die maximale Ladelänge liegt bei mehr als drei Metern, das Ladevolumen beträgt je nach Ausführung bis zu acht Kubikmeter. Die zulässige Nutzlast erreicht maximal 1.275 Kilogramm.

Ford hält die Antriebsauswahl bewusst übersichtlich. Angeboten werden eine Motorisierung, eine Batteriegröße und eine Serienausstattung. Diese umfasst unter anderem Parksensoren vorne und hinten, Rückfahrkamera, Verkehrszeichenerkennung, One-Pedal-Drive und Alarmanlage.

Mehr Auswahl gibt es bei der Karosserie. Als Kastenwagen steht der Transit City in zwei Längen und Höhen zur Verfügung. Die kompaktere Variante L1/H1 misst 4,985 Meter in der Länge und 1,991 Meter in der Höhe. Der Radstand beträgt 3,060 Meter.

Der größere L2/H2 legt jeweils 30 Zentimeter bei Fahrzeuglänge und Radstand zu und ist mit zusätzlich 29,4 Zentimetern deutlich höher.

Erstmals auch als Fahrgestell

Eine interessante Neuerung gibt es insbesondere für Aufbauhersteller und spezialisierte Gewerbekunden: Mit dem Transit City bietet Ford Pro erstmals auch im 1-Tonnen-Nutzlastsegment ein Fahrgestell mit Einzelkabine an.

Damit kann der Elektro-Transporter als Basis für unterschiedliche Branchenlösungen eingesetzt werden. In Österreich arbeitet Ford Pro dafür mit zehn zertifizierten Um- und Aufbaupartnern zusammen. Pritschen- und Kofferaufbauten können darüber hinaus direkt über die Ford-Händler bestellt werden.

Damit erweitert Ford die Einsatzmöglichkeiten des kompakten Elektrotransporters deutlich über den klassischen Kastenwagen hinaus.

Ford erwartet 40 Prozent weniger Wartungsaufwand

Neben den Energiekosten soll vor allem der geringere Wartungsbedarf die Gesamtbetriebskosten des Transit City reduzieren. Ford Pro geht davon aus, dass der Wartungsaufwand gegenüber einem vergleichbaren Transporter mit Dieselmotor um rund 40 Prozent niedriger ausfällt.

Die vorgesehenen Serviceintervalle liegen bei zwei Jahren beziehungsweise 40.000 Kilometern. Das Modell biete viel Laderaum und Nutzlast sowie mit der Fahrgestellversion die Möglichkeit, individuelle Branchenlösungen umzusetzen. Buchmüller sieht den Transit City insbesondere für Gewerbetreibende im urbanen Raum als Einstiegsmöglichkeit in die Elektrifizierung ihrer Fahrzeugflotten.

Bestellstart ab 34.700 Euro netto

Ford Pro hat die Orderbücher für sämtliche Varianten des Transit City geöffnet. Der Einstiegspreis für den neuen Elektro-Transporter liegt in Österreich bei 34.700 Euro netto.

Mit der Kombination aus kompakten Abmessungen, bis zu 1.275 Kilogramm Nutzlast und der neuen Fahrgestellvariante positioniert Ford den Transit City insbesondere für die sogenannte letzte Meile sowie für Handwerk und städtischen Verteilerverkehr. Gleichzeitig schließt das Modell die Lücke unterhalb der größeren elektrischen Transit-Baureihen und erweitert das Ford-Pro-Portfolio um eine weitere vollelektrische Nutzfahrzeuglösung.

14.08.2026

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