
Mit dem Projekt „Zero Emission Supply Chain“ verfolgt Lidl Österreich ein ambitioniertes Ziel: Bis 2030 sollen alle Filialen in Österreich emissionsfrei beliefert werden. Diese Initiative betont die intelligente Verknüpfung der Zuliefer- und Auslieferlogistik. Das Unternehmen nutzt sein weitreichendes Transportnetzwerk, um Waren CO₂-frei direkt bei lokalen Lieferanten abzuholen und in den Logistikzentren zu bündeln, bevor sie an die Filialen geliefert werden. Dadurch entsteht ein geschlossener, umweltfreundlicher Logistikkreislauf vom Produzenten bis zum Konsumenten.
Lidl Österreich setzt auf batterie-elektrische Fahrzeuge, um die Umweltziele zu erreichen. Angesichts des Mangels an serienreifen Systemen bei Projektbeginn leistete das Unternehmen Pionierarbeit in der Entwicklung von IT-Lösungen zur effizienten Tourenplanung, Warenstromanalyse und digitalen Steuerung der Ladeprozesse. Diese Systeme helfen, Herausforderungen wie begrenzte Reichweiten und Standzeiten zu meistern. Die umfassende Strategie von Lidl ist es, die Transformation nicht nur auf den Einsatz von Elektro-LKW, zu beschränken, sondern umfasst auch die Neugestaltung von Transportnetzwerken und Ladeinfrastruktur. Besonders die aktive Einbindung und Unterstützung der Transportpartner ist ein Vorbild für eine emissionsfreie Logistik.
Ein weiterer Meilenstein wird der E-Lkw-Ladepark in Großebersdorf sein. Bis 2026 sollen hier 30 Ladepunkte mit jeweils 800 kW an Ladeleistung entstehen. Diese Infrastruktur wird durch Grünstrom und Photovoltaikanlagen betrieben. Ziel ist es, die Metropolregion Wien und Niederösterreich bis 2027 emissionsfrei zu beliefern.
Lidl Österreich verfolgt eine umfassende CSR-Strategie, die auf nachhaltiges Wirtschaften und Verantwortungsbewusstsein setzt. Initiativen zur Reduzierung von Plastik und Lebensmittelverschwendung sowie der Einsatz von Grünstrom unterstreichen das Engagement des Unternehmens für den Klimaschutz. Die Lidl Klimaoffensive setzt ehrgeizige Ziele, um die Umweltbelastung zu minimieren.
