
Die internationale Transportorganisation IRU hat eine wegweisende Charta verabschiedet, die dazu beitragen soll, die Rolle von Frauen im Straßentransport zu stärken. Bei der Generalversammlung 2026 in Genf wurde die Charta mit dem Ziel verabschiedet, die Effizienz, Attraktivität und Professionalität der Branche durch eine ausgewogenere Geschlechterverteilung zu verbessern.
Die Charta für Frauen im Straßentransport stützt sich auf sechs wesentliche Prinzipien:
Die Charta baut auf der jahrelangen Arbeit der IRU auf, die Herausforderungen für Frauen in der Branche zu diagnostizieren und zu analysieren. Themen wie Fahrermangel und die Rekrutierung sowie Bindung weiblicher Arbeitskräfte standen dabei im Fokus. In Österreich und weltweit sollen durch diese Initiative Chancen geschaffen werden, um die Vielfalt im Transport- und Logistiksektor zu erhöhen.
Besonders wichtig ist dabei die Schaffung eines sicheren und würdevollen Arbeitsumfelds, das Frauen in allen Bereichen der Mobilität ermutigt, Karrierewege zu verfolgen und sich zu entwickeln. Dies wird nicht nur dazu beitragen, den akuten Fachkräftemangel zu lindern, sondern auch die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Branche insgesamt zu stärken.
