
Die Hödlmayr International GmbH, ein führendes Unternehmen im Bereich Fahrzeug- und Automobillogistik, hat die Übernahme der Nutzfahrzeugsparte der Gartner KG bekanntgegeben. Dieser strategische Schritt ermöglicht Hödlmayr, seine Präsenz im High-&-Heavy-Logistiksektor weiter zu festigen und die langfristige Wachstumsstrategie voranzutreiben. Die Übernahme umfasst das operative Geschäft der Nutzfahrzeugsparte von Gartner, einschließlich eines spezialisierten Fuhrparks und eines etablierten Kundenstamms.
Die Integration der Gartner-Nutzfahrzeugsparte in die Hödlmayr High & Heavy GmbH verspricht erhebliche Synergien in der Transportorganisation, dem Flottenmanagement und den Overhead-Strukturen. Durch diese Bündelung der Ressourcen zielt Hödlmayr darauf ab, die Effizienz der Prozesse zu steigern und die Wettbewerbsfähigkeit im europäischen High-&-Heavy-Markt zu stärken.
Johannes A. Hödlmayr, CEO der Hödlmayr International GmbH
Während sich Hödlmayr verstärkt auf den High-&-Heavy-Bereich konzentriert, plant die Gartner KG, ihr Kerngeschäft im Bereich Kühl-, Planen- und Tankverkehr weiter auszubauen. Diese Neuausrichtung soll die Ressourcen der Gartner KG optimal nutzen und die Marktposition in diesen Bereichen stärken.
"Wir sind überzeugt, dass unsere Nutzfahrzeugsparte unter dem Dach von Hödlmayr ihr volles Potenzial entfalten kann."
Christian Gartner, CEO der Gartner KG
Der Abschluss der Übernahme steht unter dem Vorbehalt der üblichen regulatorischen Genehmigungen und wird voraussichtlich bis Ende Sommer 2026 erfolgen. Finanziellen Details wurden nicht bekanntgegeben, jedoch wird erwartet, dass die Transaktion beiden Unternehmen nachhaltige Vorteile bietet.
Die Hödlmayr International GmbH ist ein zu 100 % in Familienbesitz befindliches Unternehmen mit einem Umsatz von 445 Millionen Euro im Jahr 2025. Mit rund 1.900 Mitarbeiter*innen und Standorten in 16 Ländern betreibt das Unternehmen eine Flotte von 650 Fahrzeugtransportern und bietet Stellplätze für 66.000 Fahrzeuge. Das jährliche Transportvolumen beläuft sich auf etwa 1,9 Millionen Fahrzeuge.
