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Queen of the Road: Jenny

Was ist das Besondere an Deinem Lkw?

Ich liebe die Farbe meines Lkw – vor allem wenn er frisch gewaschen ist und die Sonne scheint! Und mit dem Chrom Auflieger ist er einfach ein richtiger Hingucker! 

Was hast Du an Deinem Truck modifiziert/personalisiert?

Mein Namenschild sowie meine Leucht- und Duftkrone. Außerdem sind schöne Vorhänge und Fußmatten ein absolutes Muss. Ich hätte aber auch noch gerne eine Krone am Lampenbügel, so wie es einige Italiener haben!

Wie bist Du TruckerIn geworden, welche Geschichte steckt dahinter?

Ich habe schon als kleines Mädchen davon geträumt Lkw zu fahren! Als Kind bin ich öfters mit meinem Papa mitgefahren, zuerst im Nahverkehr mit seinem Kipper und später dann im Fernverkehr mit seinem Kühler. Mich hat das Leben im Lkw schon immer fasziniert! Irgendwann ist der Traum jedoch in den Hintergrund gerückt, aber als ich eines Tages mal wieder Beifahrerin sein durfte, habe ich auf der Fahrt nach Italien meine Leidenschaft dafür wieder entdeckt und mir war klar, der Führerschein muss her! Ein Freund, der selbst Berufskraftfahrer ist, hat mich dann in seine Firma gebracht. Da ich einen 12-jährigen Berner Sennenhund habe, der neben dem Lkw ebenso ein sehr treuer Begleiter ist, fahre ich jedoch nur am Wochenende, denn er liegt mir wirklich sehr am Herzen!

 

Wie würde der Filmtitel Deines Truckerlebens lauten?

Irgendwo im Nirgendwo! Ich gebe es zwar nicht gerne zu, aber ich bin eine Null, wenn es um Orientierung geht! (lacht!)

Was gefällt Dir am Trucker-Dasein und was nicht?

Mir gefällt es, dass ich viel unterwegs bin, viel sehen kann und immer wieder neue Leute kennenlerne. Am liebsten fahre ich weite Strecken, denn der Nahverkehr ist mir zu eintönig. Der Zustand einiger Sanitäranlagen regt mich sehr auf, Sauberkeit wird oftmals vollkommen vernachlässigt, was eine bodenlose Frechheit, da wir schließlich auch dafür zahlen! Zudem finde ich es traurig, dass ich an Rasthöfen oftmals die einzige deutsche Lkw-Fahrerin bin. Auch nachts kann es manchmal etwas unheimlich sein. Zusammengefasst – es gibt schon einige negative Seiten am Trucker-Dasein, aber wenn das Herz eben einmal für den Beruf schlägt, dann gibt es kein zurück mehr.

Wie könnte man das Leben der Berufskraftfahrer verbessern?

Da gibt es einiges, ganz dringend notwendig wären auf jeden Fall ordentliche Sanitäranlagen und mehr Parkplätze! Die ganzen ausländischen Lkw, die von Jahr zu Jahr nach Deutschland kommen, werden immer mehr und die brauchen natürlich auch Stellplätze – hier herrscht wirklich ein absoluter Mangel. Zugleich sind wir damit auch schon beim nächsten Problem, es muss immer alles günstiger werden und die osteuropäischen Speditionen machen schließlich bei uns die Preise und Löhne kaputt, hier müsste sich auch gewaltig etwas verändern, um das Leben der Berufskraftfahrer zu verbessern und damit auch den Fahrermangel in den Griff zu bekommen. Schön wäre es auch, wenn wir unsere Lkw einfach verschönern könnten, wie es uns gefällt und wir nicht wegen einer Zusatzbeleuchtung, die den Lkw letztendlich sichtbarer und nicht unsichtbarer macht, belangt werden. Mehr Toleranz im Schichtbetrieb sowie Akzeptanz der Gesellschaft wären ebenso wünschenswert! 

Weitere Interviews findest du in den aktuellen 1TRUCK Ausgaben, erhältlich in Print & ePaper Form: Magazine

02.09.2021

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