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Autonome Lkw in Ulm


Prof. Dr. Christian T. Haas (2.v.r.) im Gespräch mit Mitarbeitern der Hochschule Fresenius und Deon Digital bei einem Workshop zur Missionsplanung.


Die Projektpartner Deutsche Bahn, MAN Truck & Bus, Hochschule Fresenius und Götting KG haben sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Im Rahmen des Projekts ANITA (Autonome Innovation im Terminalablauf) sollen sich bis 2023 automatisierte Lkw auf einem Container-Depot in Ulm Dornstadt selbstständig bewegen. Nun geht die Fahrzeugentwicklung in die entscheidende Phase.

„Dank der guten Grundlagenarbeit der Hochschule Fresenius und der Erstellung der Missionsplanung können wir nun die nächsten Entwicklungsschritte für unseren ANITA Lkw einleiten. So kommen wir unserem gemeinsamen Ziel, autonome Lkw im Container-Umschlag einzusetzen, immer näher. Diese Projekt-Testfahrten werden uns als MAN auch weitergehende Erkenntnisse für die Entwicklung des künftigen autonomen Fahrens im Hub-to-Hub Verkehr auf fest definierten Strecken zwischen Logistik-Terminals liefern", so MAN Projektleiterin Amelie Jacquemart-Purson zum jetzt erreichten Meilenstein.

Damit künftig ein Lkw vollautomatisiert auf den Container- und DUSS-Terminals in Ulm fahren kann, muss er sich mit der Infrastruktur verständigen können. Diese Erkenntnisse hat die Hochschule Fresenius nun gemeinsam mit ihrem Partner Deon Digital in ein digitales Regelwerk übertragen und dafür verschiedene Module auf Basis einer gemeinsamen Sprache programmiert. „Für eine eindeutige und vollständige Kommunikationskette haben wir dafür als gemeinsame Sprache die CSL Contract Specification Language von Deon Digital genutzt“, erläutert Haas. „Damit werden alle Prozesse als einzelne Verträge aufgesetzt.“

Entstanden ist damit eine komplette Missionsplanung, die sowohl das Fahrzeug als auch die beiden sehr unterschiedlichen IT-Systeme von Container- und DUSS-Terminal miteinander verbindet. Wie ein Universal-Dolmetscher spricht die Lösung die Sprachen aller heterogenen Systeme und leitet den automatisierten Lkw durch den Prozess des Containerumschlags. Diese Software, die laufend optimiert wird, können die Projektpartner MAN Truck & Bus und Götting nun in die Entwicklung des autonomen Fahrzeugs einfließen lassen. Voraussichtlich Ende des Jahres 2022 sollen die ersten Testfahrten mit dem Prototypen-Lkw in Ulm Dornstadt stattfinden. Perspektivisch sollen auch in anderen Containerterminals der DB AG in Deutschland digitalisiert und automatisiert werden – entlang einer Roadmap, die zum zukünftigen Terminal 4.0 führt.

„Durch eine automatisierte Umfuhr von Ladeeinheiten zwischen unserem Umschlagterminal und dem Containerdepot können Kombinierte Verkehre noch effizienter und nachhaltiger abgewickelt werden“, erläutert Thomas Wünsch, Projektleiter IT und Prozesse bei der DUSS. „Auch das Containerdepot der DB Intermodal Services profitiert von dem Innovationsprojekt. Durch die Integration des autonomen Lkw in die realen Terminalabläufe sammeln wir wertvolle Erfahrungen für unseren Betrieb“, schließt Jens Pröse, Leiter Ablauforganisation bei der DB IS an.

News und Wissenswertes zum Projekt ANITA gibt es hier!

 

31.01.2022

News

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