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Feldkirch macht den Anfang

: „Mit dem Volvo FL Electric können wir als CO2 neutral agierendes Unternehmen unsere CO2-Bilanz verbessern, sagt Michael Zimmermann, Geschäftsführer der Otto Bischof Transport GmbH (Mitte), auf unserem Bild zu sehen mit Robert Fleisch (links), Gebietsbetreuer Volvo Trucks und Joel Bischof (rechts), Sohn und Assistent der Geschäftsleitung der Otto Bischof Transport GmbH. © Volvo Group Austria GmbH


In Vorarlberg wird der erste Volvo FL Electric Österreichs in der Gastrobelieferung unterwegs sein. Was den Umstieg für den Lebensmittellogistiker noch einfacher machte, war dass keine extra Tourenplanung für den Elektro-Lkw notwendig ist.

Somit ändert sich am Arbeitsablauf des Fahrzeuges nichts, wie sein Vorgänger wird der neueste Verteiler-Lkw der Otto Bischof Transport GmbH aus Feldkirch in Vorarlberg sechs Tage die Woche in der Gastrobelieferung im Einsatz sein. Eines allerdings ändert sich sehr wohl: Statt an der Zapfsäule seinen Dieselvorrat aufzutanken, wird der Volvo FL Electric am Ende des Arbeitstages am Stromnetz angesteckt. „Die Verteilertour, die wir mit unserem ersten Elektro-Lkw bedienen, ist mit rund 30 Zustelladressen und einer Gesamtlänge von etwa 150 km wie geschaffen für den Einsatz eines emissionsfreien Nutzfahrzeuges“, erzählt Geschäftsführer Michael Zimmermann.

Der Familienbetrienb agierte bereits vor dieser Anschaffung CO2 neutral am Markt, aber hier sind weitere Möglichkeiten, die eigene CO2-Bilanz zu verbessern, immer wieder willkommen. „Dem Klima etwas Gutes tun zu können, ohne eingespielte Arbeitsabläufe ändern zu müssen, ist, wie bei unserem ersten Elektro-Lkw, sicherlich der Optimalfall“, hebt Michael Zimmermann hervor.

: Premiere – der erste Volvo Electric in Österreich wird vom Vorarlberger Lebensmittellogistiker Bischof im regionalen Verteilerverkehr eingesetzt. Am Bild (v.l.n.r.): Joel Bischof, Sohn und Assistent der Geschäftsleitung der Otto Bischof Transport GmbH; Michael Zimmermann, Geschäftsführer Otto Bischof Transport GmbH; Robert Fleisch, Gebietsbetreuer Volvo Trucks. © Volvo Group Austria GmbH


Der Einschichtbetrieb mit rund 900 zurückgelegten Kilometern pro Woche Durch den schafft für den FL Electric mehr als ausreichend Zeit für den notwendigen Ladestopp. Nach rund acht Stunden Arbeit bleiben dem E-Truck weitere 16 Stunden zum Ergänzen der Stromvorräte in den 265 kWh fassenden Batterien zur Verfügung. „Unser Fahrer kommt von seiner Tour zurück, hängt den Volvo FL Electric einfach ans Netz und geht nach Hause. Am Beginn des nächsten Arbeitstages steckt er das Ladekabel ab und kann sofort mit seiner Arbeit beginnen.

Der Verteiler Lkw macht keine halben Sachen – damit er absolut und zu 100% emissionsfrei unterwegs sein kann, wird auch sein Kühlaggregat mit Strom betrieben. „Eine Kombination aus Elektro-Lkw und Diesel betriebenem Kühlaggregat wäre für uns keinesfalls denkbar gewesen.“ Mit Gewichtsproblemen hat der Volvo FL Electric ob der üppigen Ausstattung mit Batterien übrigens nicht zu kämpfen. Die verfügbaren 4 t Nutzlast sind mehr als ausreichend. 

Für Volvo Trucks ist der erste verkaufte Volvo FL Electric in Österreich ein wichtiges Signal dafür, dass emissionsfreier Transport in der Realität tatsächlich darstellbar ist. „Mit dem ersten in einer realen Zustelltour eingesetzten, elektrischen Verteiler-Lkw beweisen wir, dass es Alternativen zum Dieselmotor gibt, die sich auch im simplen Arbeitsalltag behaupten können“, wie Volvo Trucks Geschäftsführer Patrick Dornig hervorhebt.

Mit bekannten und von Chauffeuren nicht nur im Verteilerverkehr geschätzten Ausstattungsdetails, allen voran der Vollluftfederung, unterscheidet sich der Volvo FL Electric auch bei seiner Konfiguration nicht wirklich von seinen dieselbetriebenen Artverwandten. Mit einer Antriebsleistung von 200 kW (272 PS) dürfen in seinem Arbeitsalltag dabei ruhig auch anspruchsvollere Topografien zu bewältigen sein.

15.09.2021

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