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Kraftvoller Saisonauftakt

 

Für DAF ist der XF nach wie vor das Herz des in erster Linie auf Fernverkehrsflotten ausgerichteten Geschäftes. Mit konstanter Weiterentwicklung des Portfolios inklusive einer Silent Variante und eines Low Decks wird hier permanent am umfangreichen Angebot gefeilt. Der aktuelle XF ist zwar erst zwei Jahre alt, dennoch spendiert ihm DAF bereits die erste Frischzellenkur. Alleine die motorinternen Maßnahmen im Paccar MX- 13 sparen gegenüber der ersten Euro 6 Generation bis zu 2 % Sprit. Der GPS gesteuerte Tempomat Predictive Cruise Control ist für maximales Sparpotenzial natürlich auch mit an Bord.


Apropos an Bord
Bevor wir so richtig loslegen noch ein kurzer Blick auf das Super Space Cab, das mit voller Ausstattung verwöhnt. Ledersitze und passende Farbakzente in den Türen strahlen Wertigkeit aus. Das hohe Dach mit seinen großzügigen Überkopfschränken sorgt für ausreichend Stehhöhe und Stauraum. Die Extrakomfort-Liege verwöhnt im Alltag. Es sind oftmals nicht die großen Veränderungen, die begeistern. Die Kameraeinheit an der Windschutzscheibe für Spurverlassenswarner und Co befindet sich jetzt am oberen Scheibenrand. Damit haben die DAF Ingenieure auf ganz simple Weise Platz für all die Mautgeräte geschaffen. Platzsparend und deshalb immer wieder erwähnenswert sind Feststellbremse und Getriebewählhebel im Armaturenbrett untergebracht. Somit herrscht maximale Beweglichkeit im Fahrerhaus.
 
Mit Power in die Berge
Nachdem sich auf unserer anspruchsvollen Strecke mit drei entscheidenden Bergetappen über die A21, den Semmering und die „Alpenüberquerung“ auf der A9, eine gewisse Leistungsanforderung als durchaus entscheidend gezeigt hat, jagen wir diesmal das stärkste Gerät, das die Holländer zu bieten haben über die längste Teststrecke Österreichs. Mit 375 kW / 510 PS und 2.500 Nm sollten sich auch knackige Steigungen ganz passabel überwinden lassen. Um zur Power eine gewisse Balance auf Rolletappen herzustellen, hat unser Test XF die längste Achse mit einer Übersetzung von 2,53 verbaut. Damit rollen wir bei unserer selbstauferlegten Testgeschwindigkeit von 85 km/h mit 1.150 Umdrehungen pro Minute durchs Land. Durch diese dennoch nicht ultra niedrige Drehzahl hat der DAF bei leichten Anstiegen immer noch den Vorteil, dass der MX-13 bis 900 Umdrehungen reichlich Saft hat und knackigere Hügel auch im 12. Gang packt.
 
Defensive Auslegung
Als erfahrene Lkw-Tester ist unsere Fahrweise natürlich grundsätzlich rückhaltend
und vor allem extrem vorausschauend ausgelegt. Grundsätzlich gilt ja – je weniger gebremst werden muss, desto sparsamer ist man unterwegs. Dies soll jetzt aber bitte nicht als Ausrede für wilde Kurvenhatz missbraucht werden. Der GPS gesteuerte Tempomat Predictive Cruise Control (PCC) ist bei DAF ebenfalls eher defensiv ausgelegt. Es wird grundsätzlich jeder Gang geschaltet, die Geschwindigkeit vor Anstiegen nicht erhöht und Ecoroll lässt den Sattelzug bei einer gesetzten Geschwindigkeit von 85 km/h immer wieder bis 82 km/h rollen.
 
Grundsatzdiskussion
Dieses „Ecoroll-Sägen“ ist seit jeher Grundlage für nächtelange Diskussionen. Ist es nun sparsamer als konstant dahinzurollen und permanent minimal Schub zu geben? Laut jüngsten Erkenntnissen aus den streng geheimen Entwicklungsabteilungen gibt es doch tatsächlich innermotorische Lastsituationen, bei denen es effizienter ist, rollend Geschwindigkeit einzubüßen, um dann in einem kurzen Intervall wieder zu beschleunigen. Es ist kaum zu glauben und während der Fahrt noch schwerer zu verstehen. Aber gut, im Sinne der Effizienz werden wir uns wohl damit abfinden. Einzig auf der A1 Richtung Wien vor dem Anstieg bei Kilometer 112 fasst sich der DAF ein Herz bzw. zeigt sein ganzes Potenzial und beschleunigt bereits vor dem Hügel um 3 km/h auf 88 km/h. In weiterer Folge packen wir den Berg im 12. Gang knapp und holen uns die Geschwindigkeit auf der folgenden Bergab-Passage schnell wieder zurück. Das GPS-gestützte System ist bei DAF absolut ausgereift. Ganz selten nutzt er das von uns gewährte Potenzial von -7 km/h nach unten nicht ganz aus.
 
Feines Zusammenspiel
Die AS Tronic ist ebenfalls extrem ausgereift. Auf 492 Kilometern gönnt sie sich eine einzige kleine Verwirrung. In einem schnellen Wechsel von Gefälle auf Steigung kurz vor Gießhübl. Mit einer spontanen Schaltfolge 12-10-11-10 wars das aber auch schon. Sonst arbeitet das Getriebe absolut tadellos. Extrem kurze Schaltzeiten halten den Geschwindigkeitsverlust selbst in steilen Anstiegen gering. Selten büßen wir zwei km/h ein. Trotz langer Achse passieren wir das steilste Stück am Semmering mit 40 km/h bei 1.400 Umdrehungen im 9. Gang. Insgesamt ist die Geschwindigkeit in der Bergwertung vom Knoten Seebenstein bis zur Abfahrt Semmering mit fast 77 km/h sehr ordentlich.
 
Effizienzsteigerung
Im Vergleich zum DAF XF 440 mit MX-11 Motor passt der starke MX-13 mit 510 PS deutlich besser zur heimischen Topographie. Mit einem Vorteil von fast 0,44 Litern im Schnitt kann sich unser XF 510 trotz Super Space Cab deutlich gegen seinen kleinen Bruder durchsetzen.