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Athletisches Arbeitstier

    

 

Der Truck of the Year 2014 ruht sich keineswegs auf seinen Lorbeeren aus, sondern gibt jetzt so richtig Gas. Ein neues Aerodynamik Paket verringert den Luftwiderstand des Langstreckenläufers nochmals um ein paar Prozentpunkte. Zu erkennen ist die jüngste FH Generation an der dezenten Spoilerlippe unterhalb der Stoßstange und Gummilippen an den Verkleidungen zwischen den Achsen. Echte Kenner werden auch noch die weiter optimierte Form der Windabweiser erkennen, die jetzt den Luftstrom noch besser zwischen Zugmaschine und Auflieger zu lenken wissen. Ebenfalls als wahrer Volvo Experte gibt man sich zu erkennen, wenn man die neuen eng um die Vorderräder geschnittenen Radhäuser ausmachen kann. Nur am Rande erwähnt seien an dieser Stelle auch noch überarbeitete Schmutzfänger und Spritzschutz, die bei gleicher Funktion ebenfalls den Luftwiderstand reduzieren. Die grundsätzliche Optik des FH bleibt aber unverändert. Das scharf gezeichnete Design in Kombination mit den filigranen Spiegeln ist nach wie vor einzigartig.

 

Motor Neuheiten

Natürlich von außen nicht zu erkennen, und ehrlich gesagt auch kaum zu hören, steckt die viel spannendere Neuheit unter dem Fahrerhaus. Der 13 Liter Motor von Volvo kommt ab sofort mit Common Rail Einspritzsystem und ist damit Fit für die jüngste Abgasnorm Euro 6 C. Die stärkeren Versionen mit 500 und 540PS verfügen jetzt über einen optimierten Turbolader, der etwas größer ist und gleichzeitig besseres Ansprechverhalten zeigt. Leichtlaufkolben und eine neue Kurbelwellendichtung runden das Update ab. Die Software und Motorsteuerung musste natürlich ebenfalls an die neuen Komponenten angepasst werden. Insgesamt ist der 13 Liter Motor auch noch etwas leichter geworden. Wesentlicher Punkt der Volvo Philosophie hinter der Motorstrategie ist es aber, nicht nur den Verbrauch zu reduzieren und dabei dem Motor im wahrsten Sinne einfach die Luft zum Atmen zu nehmen, sondern den perfekten Mittelweg zwischen Performance und Sparsamkeit zu gehen. Dass die Philosophie aufgeht ist eindeutig an den nackten Zahlen unserer Verbrauchwerte zu erkennen. Mit einem Gesamtverbrauch von 26,52 Litern reiht er sich zwar nicht unter den absoluten Spitzenreitern auf dieser Runde ein, dafür ist die Durchschnittsgeschwindigkeit von mehr als 82km/h für einen Truck mit 500PS und 2.500Nm wirklich ausgezeichnet. Gerade wenn man berücksichtigt, dass wir aus Effizienzgründen ausschließlich mit dem GPS gestützten Tempomaten i-See unterwegs sind und somit maximale Rollphasen auf der gesamten Strecke ausnützen.

 

Besser sehen

Apropos i-See – konnte das System zu Marktstart noch nicht vollends überzeugen, präsentiert es sich jetzt absolut ausgereift und im Handlungsspielraum deutlich kreativer. Konkret bedeutet dies, dass i-See den FH in langen Rollphasen (immer ausgehend von unserer Testgeschwindigkeit von 85km/h) auch bis 83km/h rollen lässt ehe wieder Diesel eingespritzt wird. Im Gegenzug wird ab und an auch auf 88km/h beschleunigt, um möglichst viel Schwung in Bergetappen mitzunehmen. Eine absolute Besonderheit und deshalb erwähnenswert ist ein kleines Detail, das wir so erstmals erlebt haben. Während die meisten Lkw selten die erlaubte Unterschreitung der gesetzten Geschwindigkeit an Kuppen ausnützen, nimmt sich der FH hin und wieder auch die Freiheit und rollt mit 77km/h dahin – auch wenn die erlaubte Unterschreitung bei 80km/h gesetzt ist – wenn er weiß, dass das nächste Gefälle naht und er ganz von alleine wieder bis zur gesetzten Geschwindigkeit beschleunigen kann. Hört sich vielleicht kompliziert an, funktioniert in der Praxis aber ganz simpel und man muss schon aufmerksam bei der Sache sein, um die hunderten Entscheidungen auch wirklich mitzuverfolgen, die der FH auf knapp 500 Kilometern Strecke trifft. Jeder normale Fahrer wäre ohne elektronische Unterstützung spätestens zu Mittag vollkommen am Ende seiner Konzentration.

 

Leichtbau

Transporteffizienz lässt sich aber auch auf andere Art und Weise generieren. Unser Testkandidat kommt nicht nur mit optimierter Aerodynamik und leichterem Motor, sondern erstmals auch mit der neuen Hinterachsaufhängung RAD-G4. Sperrig? Keineswegs. Hinter dem Kürzel verbirgt sich eine gewichtsoptimierte luftgefederte Hinterachsaufhängung für 4x2 Sattelzugmaschinen, die in erster Linie auf guten Straßen im Fernverkehr unterwegs sind. Erzielt wird die Gewichtsersparnis durch Verwendung von modifizierten Teilen und hochfestem Aluminium bei Längslenkern und Federelementen. Dabei kommt der Komfort dank Vierbalgfederung nicht zu kurz. Die elektronische Steuerung sorgt zusätzlich noch für einen ebenen Ladeboden auch bei ungleichmä- ßiger Lastverteilung. Dazu kommen noch eine gewichtsoptimierte Hinterachse und Sattelkupplung. Insgesamt bringt der athletische Schwede so nur 7.410kg auf die Waage. Und das bei vollen Tanks!

 

Alltagsgeschichten
Das wirklich feine an der Sache ist jedenfalls, dass man von all den Optimierungen und dem Leichtbau im Alltag praktisch nichts merkt. Volvo Dynamic Steering übernimmt den größten Teil der noch verbliebenen Arbeit – das Lenken. Eine zusätzliche Frontsichtkamera unterstützt bei Rangierfahrten oder Abbiegemanövern und rundet gewissermaßen das Assistenzpaket wunderbar ab. Ein Satz noch für eingefleischte i-Shift Fans: Diesmal war wieder die ganz normale Version verbaut, also ohne Doppelkupplung. Die Schaltvorgänge sind nach wie vor die feinsten auf dem Markt, auch wenn der Mitbewerb stark aufgeholt hat. Es hat sich zwar noch nicht wirklich herumgesprochen geschweige denn durchgesetzt, dennoch haben wir diesmal auch auf den typischen i-Shift Hebel neben dem Fahrersitz verzichtet. Die Bedienung per Drucktasten im Armaturenbrett ist gerade im Fernverkehr nicht nur eine platzsparende Alternative, sondern mit etwas Eingewöhnung auch noch viel schneller als Schaltvorgänge am Hebel. Quasi nur einen Fingertipp entfernt.
 
Die Essenz
Der Volvo FH 500 verkörpert in der Summe seiner Eigenschaften auf perfekte Weise die Identität der Marke von der schwedischen Westküste. Effizienter Transport wird mit durchdachten Details immer weiter an die Spitze getrieben. Dabei behält Volvo aber ein dynamisches Motormapping bei und kreiert dadurch ein sehr dynamisches Gesamtbild des FH. In der kommenden Ausgabe haben wir dazu die Konzernspitzen in Göteborg getroffen und uns eingehend über die Kernwerte von Volvo Trucks unterhalten. Mehr dazu in der Dezember Ausgabe von 1Truck.