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Luxusliner

Es geht doch nichts über einen echten Klassiker im Fuhrpark. Nach zwei Reisen von Wien nach Istanbul, in die Heimat des Ford Transit, auf eigener Achse und mit Oldtimer im Paarlauf gehört er einfach zur Familie. Diesmal haben wir einen Limited Automatik mit 185 PS im Test.

Gerade recht zum 55. Geburtstag des Ford Transit – ja, er wird seit 1965 ununterbrochen gebaut – rollt die frisch geliftete siebente Generation in die 1TRANSPORTER Garage. Auf den ersten Blick fällt der neue Kühlergrill auf, der das karpfenähnliche Maul des Vorgängers auf höchst sympathische Weise ersetzt. Dazu noch lackierte Stoßfänger, Alufelgen und markante Bi-Xenon Scheinwerfer – fast fertig ist der attraktive Luxusliner unter den Großtransportern.

Im Inneren empfängt der Transit Limited mit Klimaanlage, Lederlenkrad und Tempomat. Dazu schmeckt er das Menü noch mit dem Ford Sync 3 Radiopaket inklusive Navigation und 8“ Touchscreen ab. Wie es sich für einen großen Transporter geziemt sind Ablagen in großer Zahl verfügbar. Als einer der wenigen großen Transporter bietet der Transit eine dezidierte Schale für bis zu drei Smartphones oder sogar ein Tablet mit 12 Volt Dose in der Nähe. Gut gelöst sind neben den vier 1,5 Liter Flaschenhaltern auch die seitlich im Armaturenbrett angesiedelten Becherhalter.

Neuer Antrieb

Downsizing spielt auch in dieser Fahrzeugkategorie eine entscheidende Rolle. Die neue EcoBlue TDCi Motorengeneration nach Euro6d-TEMP Richtlinie hat jetzt 2,0 Liter Hubraum aus dem in unserem Fall dank Bi-Turbo 136 kW / 185 PS sowie satte 415 Nm Drehmoment generiert werden. Neu ist auch das 10-Gang Automatikgetriebe, das wir bereits aus dem Ranger Raptor kennen. Das Erlebnis in einem großen Transporter die Gänge dermaßen fein und in appetitlichen Häppchen serviert zu bekommen ist vollkommen neu. Bislang waren 8 und in weiterer Folge 9 Gänge das höchste der Gefühle. Die stärkste Motorisierung und der 10-Gang Automat werden ausschließlich mit Frontantriebsvarianten kombiniert. Außerdem ist die Traktion auch bei Leerfahrten deutlich besser. Lenkeinflüsse gibt es praktisch keine.

Raumwunder

Der Vorderradantrieb wirkt sich zudem positiv auf den Laderaum aus. Mit einer Gesamtlänge von 5.981 mm unterbietet er knapp die sechs Meter Marke. Dabei liefert er satte 3.533 mm Laderaumlänge und 2.125 mm Innenhöhe, die damit um 100 mm größer ausfällt als bei Heck- und Allradantriebsversionen. Insgesamt stehen hier 7,6 m³ Ladevolumen zur Verfügung. Dies sind immerhin 0,4 m³ mehr. Ein kleiner Bonus ergibt sich auch bei der Einstiegshöhe am Heck, die beim Fronttriebler ebenfalls um knapp 10 cm niedriger ist.

Mit einem Nettopreis von 37.770.- Euro laut Liste spielt der luxuriöse Kraft-Transit in erschwinglichen Höhen. Angesichts der Glücksmomente und der daraus resultierende respektvolle Umgang mit dem Arbeitsgerät könnten den Mehrpreis über die gesamte Laufzeit gegenüber der Basisversion locker wieder hereinspielen.


09.06.2020

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