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Der Hyundai H1 im Test

Seit über 20 Jahren steht der Hyundai H-1 mit seinem Bus-Bruder Starex als treibende Kraft hinter dem koreanischen Wirtschaftswunder. Seit heuer steht die dritte Generation am Start, die sich in klarem Design präsentiert und damit westeuropäischen Kollegen um nichts nachsteht. Besonders gefällig ist dabei der hoch aufragende Kühlergrill mit breit gezogenen horizontalen Scheinwerfern. Damit übernimmt er das starke Design seiner SUV Kollegen und interpretiert es für seine Einsatzbereiche neu.

Aufgeladen 

Sehr leichtgängige Schiebetüren und die weit öffnenden, aber nicht komplett nach vorne umklappbaren Heckportale geben den Weg frei zu 4,426 Litern Laderaum. Auch die Ladelänge kann sich mit 2.375 mm sehen lassen. Lediglich die Zurrpunkte am Laderaumboden wirken etwas aufgesetzt. Der H-1 ist übrigens auch als Mannschaftsbus mit 6 Sitzplätzen und 2.511 Litern Ladevolumen erhältlich.

Aufgesessen 

Der Innenraum hält, was das Außendesign verspricht. Angenehme Oberflächen, klar strukturiert und mit praktischen Details punktet das Cockpit. Besonders hervor zu streichen sind die durchdachten Becherhalter, die mit ihrem Federmechanismus praktisch jede Gebindegröße sicher im Zaum halten. Zwei Ablagefächer in den Türen nehmen Kleinode und die täglichen Dispounterlagen im A4 Format locker auf. Zur Unterhaltung während der Fahrt sind AUX und USB Anschluss vorhanden, das Ablagefach daneben nimmt aber kein gängiges Smartphone mehr auf. Hier herrscht Verbesserungspotenzial. Klimaanlage und elektrische Fensterheber sind dafür serienmäßig mit an Bord.

Abgefahren 

Im Testwagen verbaut ist der „kleinste“ 2,5 Liter Dieselmotor mit 85 kW / 116 PS. Die technischen Daten weisen trotz 343 Nm Drehmoment über 22 Sekunden von 0 auf 100 km/h aus. So dramatisch fühlt sich dies im Echtbetrieb definitiv nicht an. Erst recht leise und ab 2.500 Umdrehungen eher kernig, geht der große Vierzylinder ans Werk. Das knackige Sechsganggetriebe bereitet durchaus Schaltfreude. Insgesamt ein feines Paket, das Hyundai hier auf die Nutzfahrzeugbeine gestellt hat. Der Markt in diesem Segment wird von europäischen Herstellern dominiert oder eher hart umkämpft. Vielleicht hilft ja sein aktueller Aktionspreis in Höhe von 16.990,- den Absatz anzukurbeln. Wir empfehlen ihn auf eine intensive Probefahrt auszuführen und dann erst selbst zu urteilen!


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